DJI Drohnen

DJI ist der bekannteste Hersteller von Kameradrohnen. Hier finden Sie alle DJI Drohnen im Vergleich: die aktuellen Modelle mit Preis und technischen Daten, die Modellreihen von Mini bis Mavic und Antworten auf die häufigsten Fragen.

Aktuelle DJI-Drohnen in der Übersicht

Neun Modelle bilden das aktuelle Angebot von DJI für private Piloten ab – von der Selfie-Drohne für rund 200 Euro bis zur Kameradrohne für anspruchsvolle Foto- und Videoaufnahmen.

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DJI Drohnen im Vergleich: die technischen Daten

Die aktuellen Modelle und ihre direkten Vorgänger nebeneinander. Gewicht und Flugzeit sind Angaben von DJI; die Flugzeit gilt unter idealen Bedingungen. „Video“ nennt die höchste Video-Auflösung, „Klasse“ das Klassenkennzeichen nach der EU-Drohnenverordnung.

ModellGewichtFlugzeitVideoSensorKlasse
DJI Mini 4 Pro249 g34 Min.4Kk. A.k. A.
DJI Air 3720 g46 Min.4Kk. A.k. A.
DJI Mini 3 Pro249 g34 Min.4Kk. A.k. A.
DJI Mavic 3895 g46 Min.5,1Kk. A.k. A.
DJI FPV Drohne795 g20 Min.4Kk. A.k. A.
DJI Mini 2242 g31 Min.4Kk. A.k. A.

Die DJI-Modellreihen im Überblick

DJI ordnet seine Drohnen in Reihen, die sich vor allem in Gewicht, Kamera und Preis unterscheiden.

DJI Mini 4 Pro

DJI Mini: leicht und faltbar

Die beliebteste Reihe: unter 250 Gramm und klein genug für die Jackentasche. Die DJI Mini 5 Pro hat als erste Mini einen 1-Zoll-Sensor und erkennt Hindernisse rundum, dank LiDAR auch bei Dunkelheit. Die Mini 4 Pro ist ihre Vorgängerin, die Mini 4K der günstige Einstieg ohne Hinderniserkennung. Älter: Mini 3 Pro, Mini 2, Mavic Mini.

DJI Mini 3 Pro mit DJI Smart Control

DJI Lito: die neue Einsteiger-Reihe

Im April 2026 vorgestellt. Beide Modelle wiegen 249 Gramm, filmen in 4K und erkennen Hindernisse in alle Richtungen. Die DJI Lito 1 ist das günstigere Modell. Die DJI Lito X1 hat den größeren Sensor (1/1,3 Zoll) und zusätzlich einen LiDAR-Sensor für wenig Licht.

DJI Mini 2 Drohne

DJI Neo und Flip: Selfies und Vlogs

Diese Drohnen starten von der Handfläche und folgen Ihnen selbstständig. Die DJI Neo ist mit 135 Gramm die leichteste DJI-Drohne, die DJI Neo 2 erkennt zusätzlich Hindernisse rundum. Die faltbare DJI Flip hat einen umlaufenden Propellerschutz und die bessere Kamera mit 3-Achsen-Gimbal.

DJI Air 3 mit DJI RC-N2 Controller

DJI Air: Mittelklasse mit zwei Kameras

Die DJI Air 3S wiegt 724 Gramm und kombiniert eine Weitwinkelkamera mit 1-Zoll-Sensor mit einer Telekamera. Dazu kommen laut DJI bis zu 45 Minuten Flugzeit und eine Hinderniserkennung mit LiDAR. Die Vorgängerin DJI Air 3 hat kleinere Sensoren. Beide gehören zur Klasse C1.

DJI Mavic 3

DJI Mavic: Spitzenmodelle für Foto und Video

Die DJI Mavic 4 Pro filmt mit Hasselblad-Kamera und 4/3-Zoll-Sensor in 6K, fotografiert mit 100 Megapixeln und fliegt laut DJI bis zu 51 Minuten. Die Mavic 3 Pro ist die Vorgängerin mit drei Kameras. Beide gehören zur Klasse C2. Älter: Mavic 3, Mavic 2 Pro und Zoom, Mavic Air 2, Mavic Pro.

DJI FPV Combo Drohne

DJI Avata und FPV: Fliegen mit Videobrille

FPV heißt „First Person View“: Sie sehen den Flug über eine Videobrille aus Sicht der Drohne. Die DJI Avata 2 ist dafür gebaut. Die DJI Avata 360 filmt als erste DJI-Drohne rundum in 8K. Älter: die erste Avata und die DJI FPV mit laut DJI bis zu 140 km/h. Mehr dazu: FPV-Racing-Drohnen.

DJI Phantom 4

Ältere Reihen: Phantom, Spark, Inspire

Mit der Phantom-Reihe wurde DJI ab 2013 bekannt: Phantom 3, Phantom 4, Phantom 4 Pro. Die kleine DJI Spark ließ sich bereits mit Gesten steuern, die Inspire 2 ist für professionelle Filmaufnahmen gedacht. Diese Modelle sind kaum noch neu erhältlich.

Welche DJI-Drohne passt zu Ihnen?

Für Einsteiger

DJI Lito 1 oder DJI Mini 4K: unter 250 Gramm, laut DJI Klasse C0. Die Lito 1 erkennt zusätzlich Hindernisse.

Für Reisen

DJI Mini 5 Pro: 249 Gramm leicht, faltbar und mit 1-Zoll-Sensor.

Für Selfies und Vlogs

DJI Neo 2 oder DJI Flip: starten von der Hand und folgen Ihnen.

Für Foto und Video

DJI Air 3S mit zwei Kameras oder DJI Mavic 4 Pro mit 6K-Video.

Für den Flug mit Videobrille

DJI Avata 2 oder DJI Avata 360 mit 360-Grad-Kamera.

Für das kleine Budget

DJI Neo: der Einstieg in die DJI-Welt für rund 200 Euro (Stand Oktober 2026).

Modelle aller Hersteller vergleichen wir unter Drohne kaufen und Drohne mit Kamera, besonders leichte unter Mini-Drohne kaufen.

DJI-Drohnen und Drohnenführerschein

Ob Sie einen Drohnenführerschein brauchen, hängt von der Drohnenklasse ab – nicht allein vom Gewicht. Maßgeblich ist das Klassenkennzeichen, das der Hersteller vergibt.

C0 ohne Führerschein

Laut DJI: Mini 5 Pro, Mini 4 Pro, Mini 4K, Lito 1, Lito X1 (Standard-Ausführung), Neo, Neo 2 und Flip. Als Drohnen der Klasse C0 dürfen sie derzeit ohne Drohnenführerschein geflogen werden.

C1 kleiner Führerschein

Air 3S, Air 3 und Avata 2: Sie benötigen den EU-Kompetenznachweis A1/A3, den sogenannten kleinen Drohnenführerschein.

C2 mindestens A1/A3

Mavic 4 Pro und Mavic 3 Pro: mindestens der EU-Kompetenznachweis A1/A3. Wer näher an unbeteiligten Personen fliegen möchte, braucht zusätzlich das EU-Fernpilotenzeugnis A2.

Bei älteren Modellen ohne Klassenkennzeichen gibt es keine pauschale Antwort – mehr dazu im Ratgeber Drohne ohne Führerschein. Für alle DJI-Drohnen mit Kamera gilt unabhängig von der Klasse: Sie brauchen eine Drohnen-Haftpflichtversicherung, müssen sich als Betreiber registrieren und die Drohne mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen. Beim Flug mit Videobrille muss eine zweite Person die Drohne im Blick behalten.

Alternativen zu DJI

Leichte Modelle unter 250 Gramm bietet zum Beispiel Potensic an, etwa die Potensic Atom 2. Günstige Einsteiger-Drohnen finden Sie bei Holy Stone, Selfie-Drohnen ohne Fernsteuerung bei HoverAir. Alle Hersteller und Preisklassen zeigt unsere Seite Drohne kaufen.

Häufige Fragen zu DJI-Drohnen

Welche DJI-Drohne ist die beste?

Das hängt vom Einsatz ab. Die beste Bildqualität liefert die DJI Mavic 4 Pro mit 4/3-Zoll-Sensor und 6K-Video. Unter den leichten Drohnen der Klasse C0 ist die DJI Mini 5 Pro mit 1-Zoll-Sensor am besten ausgestattet. Das beste Verhältnis von Preis und Ausstattung für Einsteiger bietet aus unserer Sicht die DJI Lito 1.

Welche ist die kleinste und leichteste DJI-Drohne?

Die leichteste DJI-Drohne ist die DJI Neo mit 135 Gramm, gefolgt von der DJI Neo 2 mit 151 Gramm. Die Modelle der Mini- und der Lito-Reihe sowie die DJI Flip wiegen 249 Gramm.

Welche ist die schnellste DJI-Drohne?

Die schnellste DJI-Drohne für private Piloten ist die ältere DJI FPV: Sie erreicht laut DJI im manuellen Modus bis zu 140 km/h. Unter den aktuellen Kameradrohnen ist die DJI Mavic 4 Pro mit bis zu 90 km/h im Sport-Modus die schnellste.

Welche DJI-Drohne hat die größte Reichweite und die längste Flugzeit?

Beides trifft auf die DJI Mavic 4 Pro zu: DJI nennt für Europa eine Übertragungsreichweite von bis zu 15 Kilometern und eine Flugzeit von bis zu 51 Minuten. Die Mini 5 Pro, die Air 3S und die Avata 2 kommen laut DJI auf bis zu 10 Kilometer. Das sind Höchstwerte unter idealen Bedingungen. Ohne besondere Genehmigung dürfen Sie eine Drohne ohnehin nur in Sichtweite fliegen.

Welche DJI-Drohnen haben eine Hinderniserkennung?

Hindernisse in alle Richtungen erkennen die Mini 5 Pro, Mini 4 Pro, Lito 1, Lito X1, Neo 2, Air 3, Air 3S, Mavic 3 Pro, Mavic 4 Pro und die Avata 360. Die Mini 5 Pro, Lito X1, Neo 2, Air 3S und Mavic 4 Pro haben zusätzlich einen LiDAR-Sensor, der auch bei wenig Licht arbeitet. Die DJI Flip bremst vor erkannten Hindernissen ab. Die DJI Mini 4K hat keine Hinderniserkennung.

Was kostet eine DJI-Drohne?

Die Preise reichen von rund 200 Euro für die DJI Neo und die DJI Neo 2 bis über 2.000 Euro für die DJI Mavic 4 Pro (Stand Oktober 2026). Die Lito-Reihe und die DJI Flip liegen bei etwa 300 bis 400 Euro, die Mini 5 Pro bei rund 700 Euro und die Air 3S bei etwa 1.300 Euro. Die aktuellen Preise stehen oben an den einzelnen Modellen.

Welche war die erste DJI-Drohne?

DJI wurde 2006 im chinesischen Shenzhen gegründet. Die erste flugfertige Drohne für private Piloten war die DJI Phantom, die 2013 erschien. Die ältesten Modelle, die wir vorstellen, sind die Phantom 2 und die Phantom 3.

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